Kita elementar

 

Projekt zur Förderung von Projekten zur Verbesserung der frühkindlichen Bildung durch Qualifizierung des Betreuungspersonals.

 

100 Stunden muss sich das gesamte Team in Begleitung einer Referendarin weiterbilden.

 

Die einzelnen Module der Qualifizierung sehen sie hier im Überblick:

 

MODUL 1 Bildungsauftrag-    Bildungsprogramm                                    

 

  • Bildungsprogramm "Bildung: elementar - Bildung von Anfang an"
  • Rechtliche Grundlagen, Grundsätze
  • Einrichtungsspezifische Konzepte
  • Bildungssituation von Kindern
  • Aktuelle Bildungsdebatte (Kita/ Nationale Qualitätsinitiative)
  • Kindheit als gesamtes Konstrukt
  • Bild des Kindes in Päd. Konzeptionen

 

Modul 2 Grundorientierung & Bildungsprozesse

 

  • Hirnforschung & Neurobiologie

              - Gehirn und Lernen

              - Spiel & Lernen

  • Fachliche Grundorientierung

              - Elementare Bildung in Abgrenzung von anderen Bildungsinstitutionen

              - Schlüsselkompetenzen

              - Partizipation

              - Gender Mainstreaming

              - (Diversität u. Integration Kontextorientierung)

  • Bildungsbereiche

              - Sprache und Kommunikation

              - Körper, Bewegung, Gesundheit

              - Interkulturelle und Soz. Grunderfahrungen

              - Ästhetik und Kreativität

              - Mathematische Grunderfahrungen

              - Welterkundung und naturwissenschaftliche Grunderfahrungen

 

Modul 3 Pädagogische Professionalität

 

  • Professionsprofil von Erziehern
  • Erkennen und Gestalten von Bildungsprozessen
  • Planung päd. Prozesse
  • Gestaltung von Bildungssituationen
  • Gestaltung von Bildungsräumen

 

MODUL 4 Beobachtung, Dokumentation und Evaluation

 

  • Beobachtungsmethoden u.- instrumente
  • Entwicklung von Beobachtungskriterien
  • Methoden der Dokumentation
  • Inszenierung von Prozessen als Ergebnis von Beobachtungen
  • Evaluation

 

MODUL 5 Erziehungspartnerschaft

 

  • Elternvertretungen und gesetzliche Handlungsrahmen
  • Elternbeteiligung
  • Bedeutung der Eltern als C0- Akteure
  • Methoden der Elternarbeit/ Transparenz von Bildungsprozessen
  • Entwicklungsgespräche mit Eltern
  • Schutzauftrag § 8a SGB VIII

 

MODUL 6 Übergänge

 

  • Gestaltung von Übergängen

              - Sicht der Kinder

              - Sicht der Eltern

              - Sicht der Erzieher

  • Bildungs- und Beziehungsforschung
  • Rechtliche Grundlagen der Kooperation mit Grundschule
  • Kooperationsformen mit Grundschule + Hort

 

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Haus der kleinen Forscher

 

 

"Das Staunen ist der Beginn jeder Weisheit"

ERICH FROMM

 

 



 

Der Weg ist das Ziel: Eine Zertifizierung zum „Haus der kleinen Forscher“ bedeutet, dass wir uns gemeinsam mit den Kindern auf den Weg machen und gemacht haben, die Welt um uns herum zu erforschen.

 

Themen:

  • Zeit
  • Klänge und Geräusche
  • Nachhaltigkeit
  • Wasser
  • Luft
  • Forschen mit Magneten
  • Mathematik
  • Licht, Farben, Sehen
  • Sprudelgas
  • Strom und energie
  • Astronomie
  • Gesundheit

Zum Experimentieren gehören der Spaß am Ausprobieren und das Entdecken interessanter Phänomene. Ein Experiment ist immer eine "Frage an die Natur". Das Ergebnis ist dabei nie "richtig" oder "falsch", es geht vielmehr um die eigenen Beobachtungen der Kinder. Oft gibt die Natur überraschende Antworten, die neue Fragen erwecken. Begeisterung und Lernfreude entstehen durch Erfolgserlebnisse und Erkenntnisse, die zum weiteren Forschen motivieren.                         

 

Zertifizierung nach Abschluss und Dokumentation aller Projekte.

 

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Als einer der Hauptrisikofaktoren für den schwarzen Hautkrebs gilt zu viel Sonne im Kindesalter. Die Präventionskampagne „SunPass – gesunder Sonnenspaß für Kinder“ der Europäischen Hautkrebsstiftung ESCF setzt deshalb bereits bei den Jüngsten an. In den Sonnenschutz-Kindergärten des Präventionsprojekts lernen sie spielerisch, sich wirksam vor der Sonne zu schützen.

 

Wichtig: Sonnenschutz für die Kleinsten

Wie wichtig das rechtzeitige Erlernen des richtigen Umgangs mit der Sonne ist, zeigt der Blick auf die Statistik: Laut einer Umfrage der ESCF hatte jedes fünfte Kind im Kindergartenalter bereits ein bis fünf Sonnenbrände. Eltern unterschätzen häufig die Gefahr von UV-Strahlen im Kindesalter. Weil die Hautentwicklung zu diesem Zeitpunkt noch nicht abgeschlossen ist, reagieren kindliche Hautzellen wesentlich empfindlicher auf das schädigende UV-Licht der Sonne als Erwachsenenhaut. Die Spielplätze der Sonnenschutzkindergärten bieten deshalb Schutz vor zu viel Sonne; außerdem treffen die Kinder dort auf geschulte Erzieher und Erzieherinnen, die ihnen zeigen, wie sie sich mit Sonnencremes und der entsprechenden Kleidung schützen können. Auch die Aufklärung der Eltern spielt dabei eine wichtige Rolle. Regelmäßige Überprüfungen der Umsetzung dieser Anforderungen stellen die Qualität eines Sonnenschutzkindergartens auch zukünftig sicher.